Tonguc Baykurt

Wie soll meine Webseite sein

Wie soll meine Webseite sein? + Checkliste.

Sie brauchen eine Webseite, aber wie soll Ihre neue Webseite aussehen? Welche Fragen muss man sich stellen, um das herauszufinden? Fangen wir mit diesen an:

1. Was will ich mit meiner Webseite erreichen?
2. Wen will ich mit meiner Webseite erreichen?
3. Womit will ich mein Ziel erreichen?
4. Wie will ich das erreichen?

 

formulieren Sie Ihr Ziel

 

Was will ich mit meiner Webseite erreichen?

Die erste Frage ist für eine Website absolut essentiell. Sie können sie am besten beantworten, indem Sie auf ein Blatt Papier das Ziel Ihrer Website aufschreiben. Hier sind ein paar Beispiele:

•  Meine Leidenschaft das Fahrradfahren möchte ich mit anderen Radfahrern teilen.
•  Ich möchte meine Fotos präsentieren.
•  Ich möchte aus meiner Stadt berichten.
•  Wir sind eine mittelständische Firma und möchten über unsere Produkte informieren.
•  Ich möchte mein Expertenwissen über rote Ameisen mitteilen.
•  Der Sportverein „XY“ möchte neue Mitglieder gewinnen.
•  Ich möchte meine Kräuter im Internet verkaufen.
•  Ich möchte den Hundebesitzern meine Dienste als Hundesitter anbieten.
•  Ich möchte mich kurz vorstellen.

Nur wenn Sie Ihr Ziel genau kennen und einfach in einem Satz formulieren können, wissen Sie, was Sie mit Ihrer Webseite erreichen wollen.

 

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

 

Wen will ich mit meiner Webseite erreichen?

Wer soll auf Ihre Seite kommen? Wer sind Ihre Besucher? Versuchen Sie also Ihre Zielgruppe zu definieren. Aber bitte, sagen Sie jetzt nicht, dass Sie alle erreichen wollen. Wer alle erreichen will, erreicht am Ende gar keinen.

Also versuchen wir zuerst z.B. die Zielgruppe der Fahrradfahrer zu formulieren:

•  Die Zielgruppe der Fahrradfahrer sind Personen, die jeden Tag mit Ihren Fahrrädern in die Stadt „XY“ unterwegs sind. Sie fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen und in ihrer Freizeit. Vielleicht bringen sie mit dem Rad ihre Kinder zur Schule oder zum Kindergarten. Sie sind gesundheitsbewusst, achten auf ihre Ernährung und auf ihre Umwelt. Wahrscheinlich sind sie zwischen 20 und 50 Jahre alt und haben eine höhere Bildung. Sie sind politisch interessiert etc.

•  Die Zielgruppe des Hundesitters, des Kräuterverkäufers, des Fotografs oder des Sportvereins könnte ähnlich definiert sein. Nach dieser Arbeit hat man Aufschluss über seine Zielgruppe und kann schon die nächste Frage beantworten:

 

Womit will ich mein Ziel erreichen?

Mit dieser Frage ist nichts anderes gemeint als der Inhalt. Mit welchen Inhalten wollen Sie Ihr Ziel erreichen? Welche Informationen sollen auf Ihre Webseite? Alle Themen, die Ihnen dazu in den Sinn kommen, schreiben Sie bitte auf, so wie wir es oben mit der Zielgruppe gemacht haben. Sie kennen jetzt Ihre Zielgruppe. Sie wissen, was sie interessiert, was für Bedürfnisse und Probleme sie haben. Fragen Sie, wie Sie helfen können. Denken Sie über die möglichen Lösungen nach und berichten Sie darüber. So schaffen Sie relevante Inhalte, die Ihre Leser oder potenziellen Kunden wirklich interessieren.

 

Schaffen Sie relevante Inhalte

 

•  Die Webseite des Fahrradfahrers ist ein Besuch wert, wenn er regelmäßig die Fahrradwege in der Stadt testet, Fahrradtouren ins Grüne empfiehlt oder Aktionen startet. Er könnte über Fahrradtypen berichten, diese testen und schreiben, wo man welches Fahrrad am besten kaufen kann.

 


Wie viel kostet eine Website

Wie viel kostet eine Website?

Klar, auch eine Website kann man kostenlos haben. Aber das ist meistens so, wie mit vielen Dingen im Leben, die man kostenlos bekommt. Entweder senkt man seine Anforderungen (Homepage Baukastensysteme von 1&1, Strato etc.) oder man gestaltet seine Webseite selbst, wenn man das nötige Wissen, die Zeit und die Muse hat. Aber was Arbeit macht, kostet am Ende immer etwas. Weil das so ist, kann man gleich eine Webagentur oder einen Webdesigner beauftragen. Nun…

Wie viel kostet eine Website?

a. Was sind die Anforderungen an Ihre Website?
b. Wer soll diese Website realisieren?

Zuerst müssen Sie wissen, was Ihre Ziele sind. Wen wollen Sie mit der Website ansprechen und warum? Wie umfangreich soll Ihre Webseite sein? Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, haben Sie schon eine ungefähre Vorstellung davon, ob Ihre Website ein Blog, eine Unternehmensseite oder ein Online Shop sein soll. Oder vielleicht reicht Ihnen nur eine Visitenkarte, die Sie einfach ins Netz stellen möchten.

Wer soll das machen? Ein Webdesigner ist hauptsächlich für das Aussehen einer Website verantwortlich und kennt sich mit diversen Programmen (zumindest HTML/CSS) aus. Wenn Sie sich für ein bestehendes Theme (Layout) entscheiden, können Sie einen Webdesigner beauftragen, der das Theme nach Ihren Bedürfnissen und Anforderungen anpasst. Wenn aber Ihre Website erst entwickelt und programmiert werden muss, muss der Webdesigner etwas mehr Programmierkenntnisse haben oder mit einem Frontend-Entwickler zusammenarbeiten. Besonders wenn die Website ein Content Management System (CMS) sein soll, erfordert das Programmierkentnisse in HTML, CSS, Javascript und PHP.

Webdesigner haben unterschiedliche Honorarvorstellungen.

Webdesigner haben je nach ihr Können und Erfahrung unterschiedliche Honorarvorstellungen. Leider kommt es auch darauf an, wo der Webdesigner ansässig ist. In Berlin werden andere Honorare verlangt als z.B. in Hamburg. Demzufolge kann der Stundensatz eines Webdesigners zwischen 35,- bis 75,- Euro variieren.

Zusätzlicher Aufwand und individuelle Wünsche benötigen natürlich mehr Zeit für die Umsetzung und kosten folglich dann mehr.

1. Sie brauchen eine Web-Visitenkarte?

a. bestehendes Theme (Layout): Eine Visitenkarte mit den nötigsten Informationen ist die günstigste Version. Dafür gibt es diverse Layoutvorlagen im Netz, die man mit einem geringen Aufwand nach seinen eigenen Wünschen anpassen kann.

b. individuelles Theme: Wenn Ihre Web-Visitenkarte individuell gestaltet und programmiert werden soll, ist dies mit einem etwas größeren Aufwand verbunden (je nachdem 1,5 bis 4 Stunden).

 

 

2. Sie brauchen einen Blog?

a. bestehendes Theme: Wir empfehlen Ihnen WordPress, wenn Sie sich als Webseite einen Blog wünschen. Es gibt tausende von vorgefertigte WordPress Themes. Sie können Sie auf der WordPress eigenen Seite anschauen. Wenn Sie ein WordPress-Theme nach Ihren Wünschen anpassen lassen möchten, können Sie einen Webdesigner, der auf WordPress spezialisiert ist, buchen. Der Arbeitsaufwand beträgt je nach Aufwand 2 bis 5 Std.

b. individuelles Theme: Es besteht die Möglichkeit, ein fertiges WordPress Theme, mit Hilfe eines Child-Themes nach seinen eigenen Wünschen umzugestalten. Wenn dies eigenen Anforderungen nicht ausreicht und man darüber hinaus ein neues blogfähiges Theme gestalten und programmieren möchte, müssen Sie mit mehr Aufwand rechnen. Ein CMS-Theme zu realisieren, erfordert solide Kentnisse in mehreren Programmiersprachen und Datenbanken. Der Arbeitsaufwand kann je nachdem ca. 5 - 25 Std. dauern.

 


warum webseite wichtig

Warum man eine Webseite haben sollte?

Warum ist eine Webseite wichtig?

Heutzutage ist es mehr als selbstverständlich, eine Webseite zu haben. Das heißt, seine Dienste oder Produkte im Internet anzubieten. Weil über 80% der privaten Haushalte in Deutschland an das Internet angeschlossen sind. Weil es kaum noch ein Büro oder Geschäft gibt, das keinen Internetzugang hat. Und weil über 90% dieser Internet-Nutzer Produkte, Informationen und Dienstleistungen über das Internet suchen und finden.

Bei unserer täglichen Recherche stoßen wir aber immer wieder auf Firmen, Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die keine Webseite haben. Warum?

Es gibt eigentlich keinen Grund keine Webseite zu haben! Wer etwas anbietet, kann davon ausgehen, große Teile seiner Kunden oder Leser mit Sicherheit Internetnutzer sind. Also ist  es grob fahrlässig, keine Webseite zu haben. Warum haben Sie also immer noch keine Webseite?

Eine Webseite zu haben, bedeutet zeitgemäßes Auftreten und das schafft eindeutig mehr Vertrauen bei Ihren potenziellen Kunden. Eine Webseite wirkt einfach seriöser und dadurch professioneller. Ihre Webseite ist Ihre geschäftliche Präsenz im Internet, sogar Aushängeschild Ihres Unternehmens.

Ihre Webseite repräsentiert Ihr Unternehmen.

Ohne direkt vor Ort sein zu müssen, gewährt sie ein Blick in Ihr Unternehmen. Sie informiert. Auf der Webseite lassen Sie dem Kunden ein Bild davon machen, wie Ihr Unternehmen funktioniert, wie sie strukturiert ist. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Leistungen umfassend zu präsentieren und zu erklären. Sie können zeigen, wofür Sie stehen, wo Ihre Kompetenzen liegen und was Sie von anderen unterscheidet.

Eine gepflegte Webseite ist immer aktuell. Ihre Kunden können Informationen schnell abrufen und wenn Informationen schnell gefunden werden, trägt das zur Kundenbindung bei.

Sie können mit Ihrer Webseite Ihre Produkte bewerben und verkaufen, rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche! Egal, ob Sie Ein-Mann-Unternehmen mit relativ geringen Budget oder ein Mittelständler sind. Wenn Sie keine Webseite haben, verschenken Sie all diese Möglichkeiten.

Die Welt wird digital.

Wir leben in einer Welt, wo die ganzen Volkswirtschaften mehr und mehr digitalisiert werden. Sie sollten den Anschluss zu dieser digitalen Welt nicht verpassen. Formulieren Sie Ihre Ziele. Soll Ihre Webseite eine Web-Visitenkarte, ein Blog, ein Online Shop oder eine Unternehmensseite werden. Fällt es Ihnen schwer, Ziele bzw. das Konzept für Ihre Webseite zu formulieren? Wir helfen Ihnen gerne. Gemeinsam finden wir heraus, wie und in welchem Umfang Ihre Webseite im Internet vertreten sein soll. Sie können uns jederzeit kontaktieren, auf unserer Webseite.


Wordpress Mobile First Theme

Wordpress Mobile First Theme I

Das Internet wird immer mobiler.

Wir nutzen das Internet immer mehr mit Smartphones oder Tablets. Wir informieren uns mit mobilen Geräten. Wir orientieren uns mit mobilen Geräten. Wir kaufen sogar mit mobilen Geräten ein. Mobiles Internet ist schon längst ein Teil unseres Lebens geworden. Also schauen wir, wie wir zusammen ein Wordpress Mobile First Theme entwickeln.

Andererseits werden Webseiten meistens vom Arbeitsplatz aus, mit großen Computern geplant und umgesetzt. Daher liegt es nahe, dass die Webdesigner und ihre Kunden zuerst von ihrem großen Desktop-Bildschirmen ausgehen, wenn sie Webseiten planen. Die Methode nennen wir „Desktop First“. Man kann sagen, dass diese Methode nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Denn damit werden die mobilen Geräte, ältere Browser oder schwächere Internetverbindungen einfach nicht berücksichtigt. Stellt Euch vor, Ihr seid unterwegs und wollt eine Seite aufrufen. Auf eurem Smartphone wird aber zuerst die Desktop Version der Seite aufgeladen. Wenn Ihr gerade eine schwache Internetverbindung habt und das System auf eurem Smartphone nicht das Neueste ist, ist es nahezu unmöglich, dass euer Smartphone die Seite aufladen kann.

Was tun?

Wordpress Mobile First Theme.

Eric Schmidt, den man als Google CEO kennt, sagte schon 2009 dazu:

The simple guideline is whatever you are doing - do mobile first

6 Jahre später halten fast alle Internet Nutzer es wichtig, dass eine Webseite „mobile friendly“ ist. Mehr als die Hälfte der User geben an, dass eine Marke einen schlechten Eindruck hinterlässt, wenn deren Seite nicht mobil tauglich ist.

Webdesigner Luke Wroblewski hat 2009 zum Thema „Mobile First“ ein Buch veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann sich gerne auf der Seite abookapart informieren.

Die Vorteile der Herangehensweise Mobile First liegen auf der Hand:

    - man ist für die Zukunft besser gewappnet, weil die mobilen Geräte immer wichtiger werden.
    - man konzentriert sich automatisch auf die wichtigsten Inhalte der Webseite, also ein schnellerer Informationszugriff. Wer ein Produkt zu verkaufen hat oder ein Dienstleister ist, ist mit dieser Methode bestens bedient.
    - dadurch, dass zuerst die mobile Version, also die abgespeckte Version der Webseite, aufgeladen wird, wird die Webseite schneller.
    - die Webseite wird nicht nur auf Smartphones und Tablets, sondern auf allen Bildschirmgrößen optimal dargestellt.
    - mit den Möglichkeiten, die mobile Geräte per se haben, kann man interessantere Webseiten planen und umsetzen.
    - die Erweiterbarkeit einer Webseite hinsichtlich der modernen Systeme und der unterschiedlichen Darstellungsgrößen werden verbessert.

Zugegeben, einen Nachteil gibt es doch noch. Wir müssen umdenken! Und das ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil aus heutiger Sicht alles verkehrt rum läuft. Vom Konzept und Webdesign bis hin zum Programmieren der Webseite.

Das letztere betrifft aber viel mehr CSS. Dabei sind die wichtigsten Fragen, wo ich die Breakpoints setzte oder…

wie gehe ich mit den Media Queries um?

Wie gesagt, man hat ja zuerst die CSS-Daten der mobilen Version der Webseite. Die Breakpoints (Umbrüche) richten sich nach den Bildschirmgrößen. Die Reihenfolge ist also, erst Smartphone, dann Tablets, Desktops und die größeren Desktops. Die Bildschirmbreiten sind 320px, 480px, 768px, 1024px. Man schreibt in die CSS-Codes an den entsprechenden Stellen ein Media Querie, der dann beispielsweise so aussieht:

@media screen and (min-width: 768px) {…}

Zwischen den beiden geschweiften Klammern schreibt man die nötigen Korrekturen bzw. Änderungen.

Oben als wir über die Vorteile von Mobile First gesprochen haben, haben wir gesagt: „Man konzentriert sich auf die wichtigsten Inhalte.“ Das heißt, Content First! Hören wir mal auf den holländischen Webdesigner Stephen Hay, der über Breakpoints folgendes sagt:

Start with the small screen first, then expand until it looks like shit. TIME FOR A BREAKPOINT!

Ein Punkt ist doch noch wichtig. Man muss unbedingt mit dem Viewport-Metatag die Geräte Viewport Breite angeben. Man schreibt dieses Metatag im head-Bereich.

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">

So viel zur Theorie.

Wir haben die Webseite „Prinzessin Woo und der Tellerwäscher“ in Mobil First konzipiert und umgesetzt. Die Arbeit hat uns sehr viel Freude bereitet. Diese Freude würden wir gerne mit Euch teilen. Auf dem II. Teil dieses Blogbeitrags werden wir uns auf die Praxis stürzen und gemeinsam ein Wordpress Mobile First Theme entwickeln.

Wenn Du Kritik, Ergänzungen oder Anregungen hast, wir freuen uns auf Deinen Kommentar.